{"id":11178,"date":"2024-06-04T16:10:41","date_gmt":"2024-06-04T16:10:41","guid":{"rendered":"https:\/\/foerderverein-theatersommer.net\/archiv\/?page_id=11178"},"modified":"2024-06-04T16:13:44","modified_gmt":"2024-06-04T16:13:44","slug":"11178-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/foerderverein-theatersommer.net\/archiv\/11178-2\/","title":{"rendered":"PAST-NOW-FUTURE"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #993300; font-size: 18pt;\">PAST-NOW-FUTURE<br \/>\n<\/span>Christiane Wolff und Peter Kratz \u00fcber ihre k\u00fcnstlerische Arbeit\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Das Programm zum 25. Jubil\u00e4um sprengt mit sieben Produktionen und einem Sonderprogramm alle Grenzen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Warum diese unglaubliche F\u00fclle?<br \/>\n<\/em><\/span>CHRISTIANE WOLFF Ich liebe Geburtstagsfeste und das ist ja kein Geburts-Tags-, sondern ein Geburts-Sommer-Fest. Wie sollten wir es anders feiern als mit F\u00fclle? An meinen Kindergeburtstagen gab es auch immer zu viel Kuchen, ich fand das toll.<\/p>\n<p>PETER KRATZ Das Motto unserer Jubil\u00e4umsspielzeit Past-Now-Future l\u00e4sst sich ohne F\u00fclle einfach nicht transportieren. Es gibt viel, woran es sich zu erinnern lohnt. Aber es war uns auch wichtig, Akzente in Richtung Zukunft zu setzen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em>Ein Vierteljahrhundert Theatersommer. Wie intensiv blickt man denn zur\u00fcck auf die vergangenen Jahre?<\/em><\/span><span class=\"Apple-converted-space\"> <br \/>\n<\/span><span class=\"Apple-converted-space\">P<\/span>ETER KRATZ Zum Jubil\u00e4um haben wir ein digitales Archiv aufgebaut, in dem alle Produktionen seit 1991 aufgef\u00fchrt sind. Au\u00dferdem wurde das gesamte alte Videomaterial aus den 90ern digitalisiert, um es f\u00fcr die multimediale Ausstellung im Jubil\u00e4umsjahr verwenden zu k\u00f6nnen. Ich bin also mitten drin in der intensiven Erinnerung. Wenn man sieht, wie alles angefangen hat, wird einem noch einmal bewusst, wie viel sich entwickelt hat. Auch wenn ich selbst, aus heutiger Sicht, nicht immer beeindruckt bin von dem, was ich damals als Schauspieler oder Regisseur gemacht habe, sp\u00fcrt man doch immer diesen unverwechselbaren Stil, den wir uns bis heute erhalten haben.Wir waren selten langweilig, immer kreativ und haben unsere Ideen stets konsequent umgesetzt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>CHRISTIANE WOLFF Die Ergebnisse dieser experimentellen Zeit waren verr\u00fcckt, von naiver Frische und teilweise sehr \u00fcberm\u00fctig. Die Zuschauer mochten das von Anfang an. Sehr oft denke ich an verschiedene Inszenierungen zur\u00fcck wie an vergangene Leben. 25 Jahre sind eine echt lange Zeit, ich bin richtig alt geworden mit dem Theater. Es war eine gro\u00dfartige Zeit, in der ich so derma\u00dfen viel erlebt und so viele tolle Schauspieler\/innen kennen gelernt habe. Au\u00dferdem war mein Leben in diesem Theatergarten immer durch die Anwesenheit meiner ganzen Familie gepr\u00e4gt. Schon meine gro\u00dfe Tochter hat hier gearbeitet und die Zwillinge sind hier aufgewachsen und bringen jetzt alle Schulfreunde mit, um hier zu arbeiten. Wir sind eigentlich ein richtiger alter Familienbetrieb.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em>Wie schafft man es, dass keine k\u00fcnstlerische Stagnation entsteht und die Zuschauerzahlen Jahr f\u00fcr Jahr steigen?<\/em><\/span><span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"color: #993300;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><br \/>\n<\/span>CHRISTIANE WOLFF Ich glaube die Zuschauerzahlen steigen nur Jahr f\u00fcr Jahr, weil die Schwaben so lange brauchen, um alle zu bemerken, dass es uns gibt. Das war zwar ein Scherz, aber vielleicht ist auch etwas Wahres dran. Was die Stagnation angeht&#8230; manchmal stagniere ich k\u00fcnstlerisch v\u00f6llig. Das merken die Zuschauer vielleicht gar nicht. Aber dann \u00f6ffnet sich in meinem Leben wieder eine T\u00fcr zu ganz neuen Erfahrungen und die Kunst entwickelt sich sprunghaft mit. Auch innerhalb einer Probenzeit kann es mal eine fette Stagnation geben. Fr\u00fcher habe ich in solchen Situationen die Panik bekommen. Inzwischen schaue ich meinen Schauspieler\/innen genau zu und sage ihnen auch, dass ich innere Leere und nur Fragezeichen im Kopf habe. Gerade aus der v\u00f6lligen Leere entwickelt sich leicht etwas Neues, wenn man keine Angst hat und die Verantwortung teilt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>PETER KRATZ Nach jeder Spielzeit reflektieren wir intensiv. K\u00fcnstlerische Ergebnisse brauchen Abstand, wenn man sie richtig beurteilen m\u00f6chte. Den nehmen wir uns und dann wird schonungslos reflektiert. Nur weil eine Inszenierung gute Zuschauerzahlen hatte, hei\u00dft das noch lange nicht, dass das k\u00fcnstlerische Ergebnis meinen Anspr\u00fcchen gerecht wird. Aber auch die gesamte Organisation steht auf dem Pr\u00fcfstand. Letztlich braucht eben alles seine Zeit und man muss akzeptieren, dass auch schmerzliche Irrwege eine wichtige Erfahrung f\u00fcr Ver\u00e4nderungen sind.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em>In den Neunzigern entstanden die St\u00fcckbearbeitungen gemeinsam. Dann inszenierte Christiane Wolff und Peter Kratz spielte die Hauptrolle. Wie sieht der heutige Blick auf die Zusammenarbeit von damals aus?<br \/>\n<\/em><\/span>PETER KRATZ Diese ersten Jahre hatten ein ungeheuer kreatives Potential. Das war wirklich Leidenschaft und Feuer verbunden mit einem Maximum an Selbstausbeutung. Unser Anspruch an Theater war aufgrund unserer verschiedenen Erfahrungen an professionellen Theatern sehr hoch. Den wollten wir trotz der sehr improvisierten, nahezu rudiment\u00e4ren Produktionsbedingungen nicht aufgeben. Das war sicher f\u00fcr die Schauspieler, die damals bei uns spielten, nicht immer einfach. Mit mir stand ein Schauspieler auf der B\u00fchne, der zumindest in dramaturgisch-konzeptioneller Sicht immer drei Schritte voraus war, da er zusammen mit der Regisseurin das jeweilige St\u00fcck entwickelt und geschrieben hatte. Aber selbst wenn eine Arbeit schwierig war, hat das Ergebnis bzw. der Erfolg bei Publikum und Presse so manche Wunden der Probenarbeit geheilt.<\/p>\n<p>CHRISTIANE WOLFF Ich fand es furchtbar gro\u00dfartig, mit Peter zusammen zu arbeiten, denn wir sind immer unterschiedlicher Meinung. Aber dadurch sind auch ganz kreative Prozesse in Gang gekommen und wir haben viele Grenzen \u00fcberschritten. Heute bin ich froh, dass ich meine Regietr\u00e4ume alleine tr\u00e4umen darf.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #993300;\">Ende der Neunziger beendete Peter Kratz seine schauspielerische Arbeit und konzentrierte sich auf die Regie. Warum eigentlich?<\/span><\/em><br \/>\nPETER KRATZ Wir wollten beide nicht mehr in diesem Spannungsfeld zwischen Regie und Hauptdarsteller, der auch Autor ist, weiterarbeiten. Dazu kam, dass wir die inszenatorische und organisatorische Arbeit durch die Geburt unserer Kinder neu strukturieren mussten. Obwohl ich stets den Zuspruch des Publikums f\u00fcr mein Spiel gesp\u00fcrt hatte, wurde mir doch bewusst, dass die Entwicklung des Theatersommers nur weitergehen konnte, wenn sich das k\u00fcnstlerische Spektrum erweitert. Diese Aufgabe hat mich interessiert und heute kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war.<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #993300;\">Beim Theatersommer entwickelten sich also zwei sehr verschiedene inszenatorische Handschriften. Wie w\u00fcrde denn Christiane Wolff die k\u00fcnstlerische Handschrift von Peter Kratz beschreiben? Und umgekehrt?<br \/>\n<\/span><\/em>CHRISTIANE WOLFF Peter komponiert Bilder, die sowohl die Stimmungen als auch die Beziehungen der Rollen untereinander oder eine bestimmte Aussage seiner Inszenierungen optimal in den Garten transportieren. Mein Lieblingsst\u00fcck ist Hesses \u201eDer Steppenwolf\u201c. Den Schachzug, die Hauptfigur mit zwei Schauspielern zu besetzen und auf diese Weise zwei \u201eHerrmann -Seelen\u201c zu erschaffen, die in der Rolle der Hermine auf ihr weibliches Pendant treffen, fand ich sowohl dramaturgisch als auch schauspielerisch genial. Zusammen mit den vielen frei stehenden T\u00fcren, als Bild f\u00fcr lauter \u00dcberg\u00e4nge und Zwischenr\u00e4ume und der unglaublich genau eingesetzten Musik, ist etwas Zauberhaftes entstanden. Die Kr\u00f6nung in allen Peter-Produktionen ist f\u00fcr mich immer die Musik. Er kann allen Produktionen durch die Musikauswahl eine eigene Stimmung geben. Diese Musik ist eingebunden in ein musikalisch v\u00f6llig schl\u00fcssiges Konzept, das immer mit dem St\u00fcck direkt zu tun hat. Das ist einfach gro\u00dfartig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>PETER KRATZ Christiane sucht stets die Wahrhaftigkeit in der Darstellung. Sie konfrontiert die Schauspieler mit ihren Schw\u00e4chen und sucht zusammen mit ihnen M\u00f6glichkeiten, diese Schw\u00e4chen als St\u00e4rken erscheinen zu lassen. Dabei hat sie einen sehr genauen Blick f\u00fcr den K\u00f6rper und erkennt dadurch, wo sie ansetzen muss. Dazu kommt ihre F\u00e4higkeit, alle Nuancen von Theatersprache zu erkennen. Da ist sie wahnsinnig genau und l\u00e4sst nichts durchgehen. Das f\u00fchrt dazu, dass selbst vermeintlich als oberfl\u00e4chlich bekannte Kom\u00f6dien pl\u00f6tzlich Tiefgang bekommen und Figuren entstehen, in denen sich das Publikum wiedererkennt. Meine Lieblingsinszenierung ist \u201eDer Geizige eingebildete Kranke\u201c nach Moli\u00e8re. Die beiden Moli\u00e8re-St\u00fccke wurden absolut schl\u00fcssig miteinander verbunden. K\u00f6rperlich genau gearbeitete Figuren mit einer pr\u00e4zise auf den Inhalt zugeschnittenen Sprache. Ein Feuerwerk von Pointen, die alle im richtigen Moment explodierten und trotz des engen kleinb\u00fcrgerlichen Umfelds, \u00fcber das man sich leicht h\u00e4tte oberfl\u00e4chlich belustigen k\u00f6nnen, doch auch ein ber\u00fchrender Blick auf die Tragik in der Komik. Nicht zu vergessen Rainer Appel als Argan, der das Ensemble durch sein virtuoses Spiel hervorragend zusammengehalten hat. Und auch das ist in gewisser Hinsicht ein Verdienst der Regie.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em>An welche Arbeiten erinnert man sich besonders gern? Sind es die gro\u00dfen Erfolge mit den hohen Zuschauerzahlen? Oder die mit einem sch\u00f6nen oder spannenden Arbeitsprozess?<\/em><\/span><span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"color: #993300;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><br \/>\n<\/span>CHRISTIANE WOLFF Eine gute Arbeitsatmosph\u00e4re ist wundersch\u00f6n, tr\u00e4gt aber nicht zwingend zu der Qualit\u00e4t des Ergebnisses bei. Man kann sich auch die ganzen Proben aufs \u00c4u\u00dferste herausfordern und mit Schwierigkeiten k\u00e4mpfen, um viele Grenzen zu \u00fcberschreiten \u2013 dann sind vielleicht alle mal gereizt \u2013 und das Ergebnis ist trotzdem super.<\/p>\n<p>PETER KRATZ Ich erinnere mich gern und intensiv an Inszenierungen, bei denen B\u00fchne, Ausstattung, Konzeption, Schauspieler sich optimal erg\u00e4nzten und auf allen Ebenen eine v\u00f6llig neue stimmige Theater-Kunst-Welt entstand. Wie z. B. bei \u201eKinder des Olymp\u201c oder Kafkas \u201eProzess\u201c. Es gibt dann eine beinahe magische Energie, von der alle erfasst sind.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em>Das Freilichttheater hat sich in den letzten Jahren durch L\u00e4rmschutzw\u00e4nde, Lichttraversen und Vorhangsysteme auch optisch stark ver\u00e4ndert. Was waren die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Ver\u00e4nderungen?<\/em><\/span><br \/>\nPETER KRATZ Wir sind mitten in der Innenstadt und da gibt es nat\u00fcrlich auch Musikveranstaltungen, die sehr laut sind und die eine Theatervorstellung empfindlich st\u00f6ren. Selbst wenn, wie bei der Weinlaube, R\u00fccksicht auf uns genommen wird, ist die Ger\u00e4uschkulisse enorm. Der Theatersommer muss aufgrund seiner Gr\u00f6\u00dfe viele Vorstellungen spielen, um sich finanzieren zu k\u00f6nnen. Es war unser Ziel, nichts unversucht zu lassen, um die Situation von Parallelveranstaltungen etwas zu entspannen. Aber das Ergebnis hat nat\u00fcrlich seine Grenzen. Wenn auf dem Akademiehof oder Rathausplatz die Musik so laut ist, dass sie in der gesamten Innenstadt zu h\u00f6ren ist, dann sind auch jegliche L\u00e4rmschutzma\u00dfnahmen sinnlos, wogegen Reflexionen oder Ger\u00e4usche von gro\u00dfen Menschenmengen weitgehend absorbiert werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>CHRISTIANE WOLFF Die Vorh\u00e4nge gefallen mir gut. Sie sehen wertvoll aus und ungew\u00f6hnlich &#8211; wie ein Innenraum im Au\u00dfenraum mit Himmel dr\u00fcber. Die ganzen W\u00e4nde konnten wir zum Gl\u00fcck einigerma\u00dfen zwischen den B\u00e4umen verstecken.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em>In den letzten drei Jahren sind die Zuschauerzahlen noch einmal deutlich angestiegen. Mehr als 16.000 Besucher pro Spielzeit besuchten die Auff\u00fchrungen. Wann sind denn die Grenzen der Kapazit\u00e4t erreicht?<\/em><\/span><br \/>\nPETER KRATZ Jetzt! Der Theatersommer will und kann nicht mehr gr\u00f6\u00dfer werden. Mehr vertr\u00e4gt der Theatergarten nicht. Small is beautiful! Dieses Motto haben wir nicht umsonst gew\u00e4hlt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><em>Die Zuschauer beschreiben den Theatergarten als magischen Ort oder als verwunschene M\u00e4rchenwelt. Wie ist das, wenn man sich jeden Tag in dieser Welt aufh\u00e4lt? Eure Highlights der stillen Theatergarten-Momente?<\/em><\/span><br \/>\nPETER KRATZ Im Hochsommer morgens um 7 Uhr den Theatergarten betreten, wenn die aufgehende Sonne durch die Str\u00e4ucher und B\u00e4ume bricht. Es ist noch etwas k\u00fchl, die Feuchtigkeit der Nacht liegt auf dem Efeu und es duftet intensiv nach Erde. Und alles ist ganz still. Manchmal rast einem ein Eichh\u00f6rnchen durch die Beine oder eine wilde Katze schaut einen mit neugierigen Augen an, als wollte sie sagen: \u201eNa, geht\u00b4s gleich wieder los mit dem Theater!?\u201c<\/p>\n<p>CHRISTIANE WOLFF<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Ich gehe im Fr\u00fchling oder in einer hei\u00dfen Sommernacht durch den Garten, die Scheinwerfer gehen abends an, die Zuschauer freuen sich und applaudieren, dass die Trib\u00fcne bebt und ich f\u00fchle, dass es nichts Sch\u00f6neres gibt, als f\u00fcr dieses Projekt alles zu geben, so lange ich das noch irgendwie kann. Alles ist gut.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>PETER KRATZ<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Schon 1986 realisierte er<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Theaterprojekte im Scala,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>auf Engagements wie z.\u2009 B. am Stadttheater Freiburg oder der WLB Esslingen folgte 1987 ein 2-j\u00e4hriges Stipendium im Bereich Regie bei Prof. D. Esrig in M\u00fcnchen. Im Anschluss gr\u00fcndete er mit Christiane Wolff den Theatersommer, dessen Stil sein k\u00f6rperbetontes Spiel in den Anfangsjahren nachhaltig pr\u00e4gte. Ab 1998 konzentrierte<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>er sich komplett auf die Regie und inszenierte u. a. mehrere deutsche Erstauff\u00fchrungen von Filmstoffen.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>CHRISTIANE WOLFF<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Nach ihrem Schauspielstudium an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Hamburg spielte sie u. a. in<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>T\u00fcbingen, Essen und Berlin, bevor nach und nach das Regiefach ins Zentrum ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit r\u00fcckte. Die Zusammenarbeit mit dem Scala begann 1990, seither leitet sie den Theatersommer gemeinsam mit Peter Kratz. Ihre Inszenierungen sind gepr\u00e4gt von Humor, schauspielerischen Details, sprachlicher Genauigkeit und einem ausgepr\u00e4gten Ensemblegeist.<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PAST-NOW-FUTURE Christiane Wolff und Peter Kratz \u00fcber ihre k\u00fcnstlerische Arbeit\u00a0 Das Programm zum 25. 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